Kurkuma bei Verdauungsstörungen – Historische & traditionelle Wissenskraft

Kurkuma bei Verdauungsstörungen – Historische & traditionelle Wissenskraft

Wohl ein jeder von uns hat schon einmal unter Verdauungsbeschwerden gelitten. Solche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben, wobei ihnen eines gemeinsam ist – die Symptome sind unangenehm. Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder Magenkrämpfe sind hierfür nur einige Beispiele. In den vergangenen Jahren führen auch gewisse Ernährungstrends zu Ungleichgewichten in unserem Magen-Darm-Trakt und mit bestimmten Praktiken können wir uns die Darmflora auf lange Sicht sogar richtig kaputt machen, indem es zu Entzündungsprozessen im Darm kommt. Ein natürliches und traditionelles Hilfsmittel hierfür ist die Kurkuma, die erstmals von der ayurvedischen Heilmedizin entdeckt wurde. Auch nach modernen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten bietet uns Curcuma longa, so der wissenschaftliche Name, unheimlich wertvolle Gesundheitsvorteile, die es uns erlauben, unsere Darmgesundheit zu pflegen und zu kurieren.

In diesem Artikel möchten wir uns deshalb der gelben Wurzel aus tropischeren Gefilden widmen, einen kurzen Ausflug in die Welt des Ayurveda machen und Beispiele für hochwertige Curcuma longa Ergänzungsmittel geben.

Wie kommt es im Körper zu Verdauungsbeschwerden?

Bevor wir uns näher der Curcuma longa widmen, möchten wir zunächst klären, wie es überhaupt zu Verdauungsbeschwerden in unserem Körper kommen kann. Verdauungsstörungen können aus den verschiedensten Gründen auftreten. Insbesondere eine unausgewogene Ernährung kann zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen. Beispielsweise ist eine Ernährung, die arm an Ballaststoffen und reich an fettigen, frittierten und stark verarbeiteten Lebensmitteln ist, schlecht für unseren Darm. Ein Mangel an Ballaststoffen kann zu Verstopfungen führen, während fettige und verarbeitete Lebensmittel unsere Verdauung verlangsamen und weitere Beschwerden wie Blähungen oder Sodbrennen verursachen können.

Auch übermässiges Essen oder zu grosse Mahlzeiten können den Magen überlasten und zu Verdauungsbeschwerden führen. Da unser Körper Zeit benötigt, um die Nahrung richtig verdauen zu können, führen zu grosse Mahlzeiten zu Verdauungsbeschwerden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder Unverträglichkeiten gegenüber Fruktose oder Sorbit können natürlich auch Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall verursachen, wobei diese nicht ganz so weitverbreitet sind, wie es häufig dargestellt wird. Diagnostiziert man sich selbst als gluten- oder laktoseintolerant, dann kann auch eine unnötig angepasste Ernährung die natürliche Darmflora auf lange Sicht zerstören. Aus diesem Grund sollte man solch eine Diät nur befolgen, wenn die Diagnose auch von einem Arzt gestellt wurde. Ferner können Krankheiten wie gastrointestinale Infektionen, entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom oder Magengeschwüre verständlicherweise zu chronischen Verdauungsbeschwerden führen.

Ebenfalls grosse Faktoren für Verdauungsprobleme sind Stress. Unser Körper reagiert auf Stress und Angst, indem er das Nervensystem aktiviert und “feuern” lässt, was die Verdauung beeinflusst, indem es diese stärker aktiviert oder unter Umständen auch herunterfährt – Stichwort: Fight or Flight Response.

Auch ein ungesunder Lebensstil und mangelnde körperliche Aktivität können die Verdauung verlangsamen und zu Problemen mit ihr führen. Regelmässige körperliche Aktivität hingegen fördert die Darmbewegung und trägt zu einer gesunden Verdauung bei.

Einen Trend, den wir in den letzten Jahren immer häufiger beobachten, ist, wie sich einige Menschen an populären Ernährungstrends orientieren und sie sich so auf lange Sicht ihre Darmflora zerstören. Auf einige dieser potenziell gefährlichen Trends möchten wir daher kurz näher eingehen. 

Populäre Ernährungstrends, die zu Verdauungsproblemen führen können

Einige Trendbewegungen in der Ernährung können zu Verdauungsproblemen führen, insbesondere wenn sie extrem, zu lange oder unausgewogen praktiziert werden.

Extreme Diäten mit einer sehr niedrigen Kalorienzufuhr können z. B. zu einer Mangelernährung und einer unzureichenden Versorgung mit wichtigen Nährstoffen führen. Das kann die Verdauung verlangsamen, Verstopfungen verursachen und den Stoffwechsel beeinträchtigen.

Kohlenhydratarme oder ketogene Diäten, die eine stark reduzierte Zufuhr von Kohlenhydraten und eine erhöhte Aufnahme von Fetten diktieren, können ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden führen. Verstopfungen, Mundgeruch, unregelmässiger Stuhlgang und Magenschmerzen sind häufige Probleme bei solchen Diäten, da es schwierig ist, ausreichend Ballaststoffe bei dieser Form der Ernährung zu konsumieren.

Auch eine glutenfreie Diät ohne medizinische Notwendigkeit kann zu Verdauungsproblemen führen, weil viele glutenfreie Produkte weniger Ballaststoffe enthalten. Zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung können Verstopfungen begünstigen und den Verdauungsprozess beeinträchtigen. Wir möchten an dieser Stelle aber auch anmerken, dass eine glutenfreie Ernährung für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit unerlässlich ist.

Rohkost-Diäten, die den Verzehr von rohen Lebensmitteln betonen, können zu Blähungen und Durchfall führen. Einige Lebensmittel sind roh schwerer verdaulich durch ihre geringere Bioverfügbarkeit, die durch die pflanzlichen Bestandteile zustande kommt. Durch das Kochen oder Erhitzen werden viele Lebensmittel für uns Menschen nämlich leichter bekömmlich. Eine ausschliessliche Rohkost-Diät kann die Verdauung belasten.

Detox-Diäten oder Entgiftungsdiäten, die einen starken Verzicht auf feste Nahrung und den Konsum von speziellen Säften, Smoothies oder Lösungen beinhalten, können zu Beschwerden, wie dem Leaky-Gut-Syndrom führen. Der plötzliche Nahrungsentzug und die einseitige Ernährung können zudem zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Durchfall und Verstopfungen führen.

Ein aus der Natur stammendes Hilfsmittel, genauer eine Wurzel, kann Abhilfe bei Verdauungsbeschwerden schaffen – und das tut sie übrigens schon seit vielen, vielen Jahrhunderten.

Curcuma longa — eine Geheimwaffe des Ayurveda

Die Kurkuma, wissenschaftlich bekannt als Curcuma longa, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Die Wurzel, die die meisten von uns aus Currymischungen kennen, stammt ursprünglich aus Südasien und wird hauptsächlich in Indien, China und anderen tropischen Regionen angebaut. Kurkuma ist für ihre leuchtend gelbe Farbe bekannt und wird sowohl als Gewürz in der Küche als auch in der traditionellen Medizin verwendet.

Das Gewürz Kurkuma wird aus den Wurzeln der Kurkuma-Pflanze gewonnen. Die Wurzeln werden normalerweise getrocknet und dann zu einem feinen Pulver gemahlen. Dieses Pulver verleiht vielen Gerichten aus der asiatischen Küche seine charakteristische gelbe Farbe.

Die Kurkuma enthält eine Reihe von bioaktiven Verbindungen, von denen Curcumin ein sogenanntes Curcuminoid, die bekannteste ist. Curcumin ist für die leuchtend gelbe Farbe von Kurkuma verantwortlich und hat auch eine Vielzahl von potenziell gesundheitsfördernden Eigenschaften. Curcumin konnten entzündungshemmende, antioxidative, immunmodulierende und krebshemmende Eigenschaften nachgewiesen werden.

In der ayurvedischen Medizin wird Kurkuma bereits seit Jahrhunderten als „verdauungsförderndes Gewürz" betrachtet und für verschiedene Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, da die Wurzel zur Linderung von Verdauungsbeschwerden beitragen kann.

Kurkuma wird auch heute noch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfen und Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Wurzel regt die Produktion von Verdauungssäften an und stimuliert die Gallenblase, was zur besseren Verdauung von Fetten beiträgt. Darüber hinaus kann die Kurkuma auch Entzündungen im Verdauungstrakt reduzieren und so zur Linderung von Magen-Darm-Entzündungen beitragen.

Historisch gesehen wurde Kurkuma (Curcuma longa) in der traditionellen indischen Medizin Ayurveda zur Behandlung von Verdauungsproblemen eingesetzt. Ayurveda ist ein traditionelles indisches Gesundheitssystem, das eine ganzheitliche Herangehensweise an die Gesundheit und das Wohlbefinden verfolgt. Eines der bedeutendsten ayurvedischen Werke, dass die Verwendung von Curcuma erwähnt, ist das «Charaka Samhita». Das Charaka Samhita, das im 2. oder 3. Jahrhundert v. Chr. verfasst wurde, ist eines der ältesten und umfassendsten Texte des Ayurveda. Es beschreibt die Verwendung von Curcuma als Bestandteil von verschiedenen Arzneimitteln und Kräutermischungen zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten und zur Förderung der Gesundheit.

Ayurveda – Tradition und Wissenschaft finden zusammen

Der Begriff «Ayurveda» stammt aus dem Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern «Ayus» (Leben) und «Veda» (Wissen) zusammen, was so viel bedeutet wie «Wissen vom Leben». Die Ayurveda-Medizin ist keinesfalls «Hokus Pokus», sondern basiert auf einer mehr als 5.000 Jahre alten Heiltradition und umfasst eine Vielzahl von Ansätzen zur Erhaltung der Gesundheit, Vorbeugung von Krankheiten und Behandlung von Krankheiten.

Viele Prinzipien des Ayurveda, wie die Betonung einer ausgewogenen Ernährung, regelmässige körperliche Aktivität, Stressmanagement und die Verwendung von bestimmten Kräutern und Pflanzen, stimmen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Studien und Empfehlungen überein. Ayurveda betrachtet den Menschen als einzigartiges Individuum und berücksichtigt sowohl den Körper als auch den Geist und die Seele.

Auch wir von BE THE CHANGE betrachten den Menschen als ganzheitliches, biologisches System, das gepflegt werden muss. Wir stellen Lebensmittel, Vitalstoffpräparate und Sportnahrung her, die nachhaltig zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen und die tägliche Ernährung unterstützen und vereinfachen. Jedes Produkt stimmen wir auf die menschliche Biochemie ab und halten es dementsprechend hoch bioverfügbar, was die optimale Resorption der Wirkstoffe in den Körper ermöglicht. Auch unser BE THE CHANGE Logo steht sinnbildlich für den nachhaltig regenerativen Kreislauf unserer Produkte auf die Gesundheit des Menschen und die der Umwelt.

Auch wir haben die unheimlich wertvollen Fähigkeiten und Potenzen von Curcuma longa erkannt und diese in nachhaltigen Produkten mit bioaktiven und bioverfügbaren Zutaten für unsere Kunden verfügbar gemacht.

Curcuma Longa & Selen – Ein Dreamteam

Unser Curcuma Longa aus der Swiss Essentials® Kollektion trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und wirkt Entzündungen entgegen. Die bioverfügbaren Tropfen enthalten Zutaten 100 % natürlichen Ursprungs, wozu auch die therapeutisch eingesetzte Kurkumawurzel und Selen gehören.

BETHECHANGE konzipiert all seine Produkte in Balance mit der menschlichen Biochemie. Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Curcumin synergistische Effekte mit Selen haben könnte, was bedeutet, dass die Kombination beider Substanzen stärkere Wirkungen aufweist als jede Substanz für sich allein. Deshalb haben wir unser Curcuma Longa mit Selen kombiniert.

In einer Studie konnte gezeigt werden, dass die Kombination von Curcumin mit Selen eine stärkere entzündungshemmende Wirkung hatte als Curcumin oder Selen für sich allein. Es wird vermutet, dass Selen die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Curcumin verstärken kann.

Darüber hinaus wurde in einer anderen Studie gezeigt, dass die Kombination von Curcumin und Selen synergistische anti-tumorale Eigenschaften aufweisen kann. Die Kombination zeigte eine stärkere Hemmung von Tumorwachstum als jede Substanz allein.

C-O-C – Curcuma longa Olibanum, Vitamin C

Unsere Swiss Essentials® C-O-C Tropfen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und unterstützen bei erhöhtem Bedarf die körpereigene Abwehr. Auch sie enthalten Zutaten 100 % natürlichen Ursprungs, wie indischen Weihrauch (Olibanum), die therapeutisch eingesetzte Kurkumawurzel und Vitamin C. Die Tropfen sind hoch bioverfügbar, was die Resorption dieser Inhaltsstoffe garantiert.

Die Kombination von Curcuma longa (Kurkuma), Olibanum (Weihrauch) und Vitamin C bietet synergistische Effekte, von denen unser Körper und unsere Gesundheit profitieren können. Jede dieser Substanzen hat individuelle gesundheitliche Vorteile, und ihre Kombination kann zusätzliche positive Wirkungen bieten.

Curcuma longa (Kurkuma) enthält Curcumin, der für seine entzündungshemmenden, antioxidativen und immunmodulatorischen Eigenschaften bekannt ist. Curcumin kann zudem die Bioverfügbarkeit von Vitamin C erhöhen, was bedeutet, dass der Körper Vitamin C besser aufnehmen und nutzen kann, wenn es mit Curcumin kombiniert wird. Aus diesem Grund haben wir unser C-O-C mit Vitamin C angereichert. Denn: Vitamin C ist auch ein wichtiges Antioxidans und spielt eine Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems, der Kollagenproduktion und dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Es kann zudem auch die Aufnahme von Curcumin verbessern.

Olibanum (Weihrauch) wiederum wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet und besitzt auch entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Studien deuten zudem darauf hin, dass Olibanum die Wirkung von Curcumin verstärken und synergistische Effekte verleihen kann.

Die Kombination von Curcumin, Olibanum und Vitamin C in unserem C-O-C kann deshalb bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen wie Entzündungen, oxidativem Stress und immunologischen Störungen Vorteile bieten.

 

Quellen:

  1. Karlowicz-Bodalska K, Han S, Freier J, Smolenski M, Bodalska A. CURCUMA LONGA AS MEDICINAL HERB IN THE TREATMENT OF DIABET- IC COMPLICATIONS. Acta Pol Pharm. 2017 Mar;74(2):605-610. PMID: 29624265.
  2. Schaffer M, Schaffer PM, Bar-Sela G. An update on Curcuma as a functional food in the control of cancer and inflammation. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2015 Nov;18(6):605-11. doi: 10.1097/MCO.0000000000000227. PMID: 26418821.
  3. Mansouri K, Rasoulpoor S, Daneshkhah A, Abolfathi S, Salari N, Mohammadi M, Rasoulpoor S, Shabani S. Clinical effects of curcumin in enhancing cancer therapy: A systematic review. BMC Cancer. 2020 Aug 24;20(1):791. doi: 10.1186/s12885-020-07256-8. PMID: 32838749; PMCID: PMC7446227.
  4. Giordano A, Tommonaro G. Curcumin and Cancer. Nutrients. 2019 Oct 5;11(10):2376. doi: 10.3390/nu11102376. PMID: 31590362; PMCID: PMC6835707.
  5. Narges Marefati, Farimah Beheshti, Amin Mokhtari-Zaer, Mohammad Naser Shafei, Hossein Salmani, Hamid Reza Sadeghnia & Mahmoud Hosseini (2022): The effects of Olibanum on oxidative stress indicators, cytokines, brain derived neurotrophic factor and memory in lipopolysaccharide challenged rats, Toxin Reviews, 41:1, 129-142.

 

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